Linden wurde zwar irgendwann von Hannover in einem „unfreundlichen“ Akt eingemeindet, hat aber seine „Selbstständigkeit“ bewahrt. Deshalb forderen die lindener Allee’lerInnen jedes Jahr erneut die hannoversche Bouleszene zum Traditionsturnier  LINDEN GEGEN HANNOVER  heraus. Der Spielmodus ist ganz einfach. Die Mannschaft aus LindenerInnen  und Nahestehende spielen gegen die Mannschaft aus HannoveranerInnen je eine Runde Tâte, Doublette und Triplette und die bessere Mannschaft hat dann den Wanderpokal gewonnen. So war es auch in diesem Jahr:

„30 Spielerinnen und Spieler begannen pünktlich um 12:00 Uhr und prompt hört es auf zu regnen. Nach der ersten Runde (Tête à tête) war es noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen und Linden führt nur knapp mit einem Sieg Vorsprung. In der anschließenden Runde (Doublette) überfiel die hannöverschen Teams die sonntägliche Mittagsmüdigkeit und die Lindener konnten sechs weitere Siege verbuchen, sodass schon die ersten Siegesgesänge zu vernehmen waren und die vermehrte Einnahme von geistigen Getränken seitens der Butjer zu beobachten war. Dies hatte zwar zur Folge, dass die letzte Runde (Triplette) dann mit 3:2 von den Hannoveranern gewonnen wurde, aber der überzeugende Sieg der Lindener (15:10) ungefährdet blieb. Da sich anschließend auch die Sonne zeigte, wurden bei der einen oder anderen Partie hinterher noch die üblichen Kommentare abgegeben, um dann danach zufrieden nach Hause zugehen. Die Hannoveraner freuen sich schon auf die Revanche in 2019.“ (Bericht und Fotos von Jörg Landmann – „der Chef vor Ort“)