Bericht von der Abschlussveranstaltung „25 Jahre SG Allez Allee“

 

Das war doch wohl eine gelungene 25-Jahr-Feier der SG Allez Allee! 57 Gäste, ehemalige und aktive Allee´ler*innen strömten zum Brunch in das Cafe „Im Steintormasch“. Pünktlich begrüßte dann Albrecht von Meyenn – unser Vorsitzender – die Anwesenden. Die Bezirksbürgermeisterin der Nordstadt – Frau Geschke – bedankte sich für die Einladung und zeigte bei ihrem launigen Grußwort, dass sie ausgesprochen gut über uns informiert war – so war ihr z.B. das Verschieben unserer Bank kein Geheimnis – und wünschte uns, dass wir den Geist der Allee beibehalten und so weitermachen wie bisher. 

Dann war es so weit: Adi eröffnete das Buffet und – wie üblich – bildete sich sofort eine längere Schlange. Das Warten auf Speis und Trank wurde aber verkürzt durch den ersten, tatkräftigen Einsatz unserer Musiker – Jürgen Winkler und Malik Cumart (einige kennen ihn ja als richtige Rampensau) die dafür und später auch kräftigen Applaus erhielten.
Nachdem der erste „Hunger“ gestillt war, las Bodo Dringenberg aus „Die Boule-Dämonen einer Boule-Domäne“ vor, ein launiger Beitrag über das Boule Spiel, über die Boulespieler*innen im Allgemeinen und im Besonderen. Ergänzt wurde die Darbietung durch die musikalischen Einsätze von Jürgen, Malik und Peter. Es wäre vermessen, Bodo’s Essay einer Kurzfassung zu unterziehen – daher hier – mit freundlicher Zustimmung des Verfasser die vollständige Fassung als PDF-Datei. BOULE DÄMONEN
Im Anschluss moderierte Hanns Jörg Dahl die erste Gesprächsrunde mit ehemaligen Mitgliedern der Allee. Sie berichteten über die „wilde“ Gründungsphase und die ersten Jahre danach. Es gab viel zu lachen und plötzlich kamen auch bei vielen Anwesenden so manche Erinnerungen hoch und sie erzählten ebenfalls Anekdoten vom leckeren Essen und Trinken, von der Gemeinschaft, die immer Im Mittelpunkt gestanden haben und und und. Alle wünschten sich zum Schluss, dass die Spielfreude, die Toleranz und Offenheit so beibehalten bleibt.
In der zweiten, von Hanns-Jörg launig moderierten Gesprächsrunde, ging es um die weiteren Jahre der Allee bis heute. Matze bedauerte, dass so manches Turnier – wie Udos Vollkorn Cup, das Mitsommernachtsturnier von Helga und Rollo, das von ihm ausgerichtete Max und Moritz Turnier etc. auf der Strecke geblieben ist. Jörg Landmann charakterisierte die Entwicklung mit vielen treffenden Anekdoten und Begebenheiten (auch hier konnte mal wieder der Verbleib unserer Vereinsfahne nicht geklärt werden), Jürgen Piquard – unser Ehrenmitglied – ließ noch einmal das Boulefestival mit seinen vielen Facetten Revue passieren und Renate Bäßmann erzählte davon, dass natürlich auch die Kinder und Jugendlichen in das Festival einbezogen werden sollten, welche Mühen das gekosten hat und welche Freuden dieser Mühen letztendlich bereitet haben. Mit seinem ganz neuem Lied, das ihm erst am Morgen (unter der Dusche?) eingefallen war, konnte Malik danach wieder alle begeistern. Das Mitklatschten des Refrains war sicherlich eine schöne Belohnung dafür.
Besonders zu erwähnt sei an dieser Stelle die auf 3 Stellwänden und in einem kleinen Heftchen (Sonderdruck) von Peter Strömert zusammengetragenen historischen und aktuellen Fotos und Textbeiträge.
Adi bat dann um eine Schweigeminute zum Gedenken an Klaus Müller Kilian, Rudi Schröder, Erich Braun, Volker Hartung und Ingo Wolnik (Erfinder unseres Logos, das wir immer noch stolz auf der Brust tragen).
Er dankte Renate Bäßmann für ihr langjähriges Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit; den vielen rührigen Helferlein, ohne die das reichhaltige Turniergeschehen auf der Allee nicht möglich gewesen wäre. Dann dankte er ebenfalls Rudi Schröder/Jörg Landmann/Klaus Jöhrens/Carsten Jürgens für die schnellen und umfassenden Infos über das Allee-Info und die Homepage der SG Allez Allee und den vielen Ehrenamtliche, ohne die es diesen außergewöhnlichen Verein nicht gäbe, insbesondere Ernst für seine 10 jährige Tätigkeit als Vorsitzender und Ilse Kulf für ihre 9 jährige Tätigkeit als Kassenwartin; und benannte mit Barbara Both/Dagmar Fischer/Renate Bäßmann sowie Hartmut Anders/Bodo Dringenberg/Walter Sterz – einige unserer besten bzw. erfolgreichsten Spieler/innen aus über zwei Jahrzehnten Turniergeschehen (natürlich stellvertretend für viele mehr).

Zum Schluss hob Adi besonders hervor, dass Peter Strömert und das Orga – Team sehr gute Arbeit geleistet haben. So wurde das Jubiläumsfest ein großer Erfolg. Er wünschte sich, dass noch viele vor dem Wilhelm-Busch-Museum ein paar Kugeln werfen.

Die Wanderung zur zweiten wunderschönen Spielstätte der Allee traten 33 der Anwesenden an. Der Wettergott war uns mal wieder gnädig, tatsächlich hielt sich der Regen bis zur letzten Kugel zurück. Den siegreichen Drei – Heide Beuser, Werner Kilian und Achile Santangelo – konnte als Belohnung je ein Flasche Rotwein noch im Trockenen überreicht werden.
(Quelle: Ilse Kulf / Klaus Jöhrens; Fotos: Barbara Both (vom Brunch) Christa Dziony (vom Turnier))