„Nach Absage der Wettbewerbe im DPV und NPV will der Solidaritätspokal einen Neubeginn wagen. Nicht um Preisgeld und Pokale soll es gehen, sondern um die Freude am sportlichen Kräftemessen, um die Wiederbelebung der Boule-Szene und ihres Zusammenhalts. Und zwar mit so schlanken Veranstaltungen, dass die Hygiene- und Abstandsregeln möglichst problemlos befolgt werden können. Derzeit (Mitte Mai) wäre die Durchführung des Pokals noch nicht gestattet. Aber sehr wahrscheinlich werden dem Open-Air-Sport bis August noch weitere Spielräume eröffnet. Nebenbei stellt der Pokal klar, dass wir die Welt um uns herum nicht aus den Augen verlieren. Konkret: Als Startgeld zählt jede Spende ab 27 EUR. Vorgeschlagene Empfänger sind Organisationen, die Menschen auf der Flucht vor Krieg, Terror oder existenzieller Not zur Seite stehen, wie z. B. Seawatch, Seebrücke, SOS Mediterranee, Pro Asyl, Ärzte ohne Grenzen, lokale Flüchtlingsprojekte usw. An wen ihre Spende geht, das entscheiden die teilnehmenden Teams aber ganz frei. Kontrolliert wird nix.“ (Quelle: so  die Zielsetzungen des Initiators Ulli Brülls von planke.de)

Der Modus der Serie lautet: „Drei Spieltage am Samstagnachmittag ab SA 08.08. im Abstand von drei Wochen, drei Runden pro Spieltag und drei Partien pro Runde: Das ist das Programm. Im Einsatz sind jeweils sechsköpfige Teams aus einem höchstens 10-köpfigen Vereinsaufgebot. Gespielt wird ausschließlich Doublette (Grund: einfacheres Abstandhalten als bei Triplette). Die Begegnungen aller drei Spieltage werden vorab ausgelost, und zwar nach dem Prinzip der kürzesten Anreise. Vereinsinterne Duelle werden aber möglichst vermieden. Zwei gepaarte Teams können innerhalb des 3-Wochen-Korridors einen abweichenden Termin verabreden.“ (Quelle:https://www.ptank.de/Solicup/index.htm)

Der Vorstand der SG Allez Allee Hannover e.V. begrüsst diese Aktivitäten und hat dazu am 23.05. den folgenden Beschluss gefasst:

+ Verantwortlicher Veranstalter auf der „Allee“ im Rahmen der Durchführung des
Solidaritätspokal ist die SG Allee Allez Hannover e.V.. Die Veranstaltungen bei Heimrecht auf der Herrenhäuser Allee können jedoch nur dann stattfinden, wenn dafür die offizielle Erlaubnis vorliegt (vor allem Umfang der Kontaktbeschränkungen).
+ Sofern gemeldete Teams der SG AA Heimrecht haben,
– sorgen diese dafür, das die benötigten Spielfelder mit entsprechendem Abstand zueinander markiert werden und
– die Abstands- und Hygiene-Vorschriften eingehalten werden, incl. der Bereitstellung von Mitteln zur Händedesinfektion.
+ Sofern die im August geltenden Kontaktbeschränkungen das Boulespielen auf öffentlichen
Flächen in dem geplanten Umfang nicht erlauben, sorgen die Teams bei Heimrecht für entsprechende Ausweichflächen.

In der Hoffnung das die Rahmenbedingungen im August stimmig sind, wünschen wir dem Initiator, den veranstaltenden Vereinen und natürlich den teilnehmenden Teams – insbesondere den Teams der SG Allez Allee – viel Erfolg.